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Läufigkeitsverhinderung bei der Hündin

14.03.11

Es bestehen zwei Möglichkeiten, die Läufigkeit einer Hündin zu verhindern

1.) In einer Operation werden die Eierstöcke entfernt (Kastration).

Vorteile
Die Läufigkeit ggf. auch eine Scheinschwangerschaft werden sicher verhindert. Wird der Eingriff zwischen der ersten und dritten Läufigkeit durchgeführt, hat die Hündin ein deutlich geringeres Krebsrisiko (Brustkrebs) als eine nicht kastrierte oder später kastrierte Hündin. Darüberhinaus kann es nicht zu einer Gebärmutterentzündung kommen, die bei einer hohen Zahl der nicht kastrierten Hündinnen zu einem späteren Zeitpunkt auftritt und dann eine Operation zur Folge hat.
Nachteile
Da die Fettverteilung im Körper durch die Geschlechtshormone gesteuert wird, hat eine kastrierte Hündin u.U. „weniger Taille“. Bei langhaarigen Hündinnen (Ir. Setter, Langhaarteckel) wird das Aussehen des Felles sich drastisch verändern. Das lange glänzendes Fell wird wieder zu „strupigem“ Welpenfell. Bei einigen Hündinnen kann es im Alter zu einer Harninkontinenz kommen, die normalerweise ohne Schwierigkeiten behandelt werden kann. Hauptsächlich sind davon aber große Hündinnen betroffen.

2.) Durch eine regelmäßige Injektion von weiblichen Geschlechtshormonen wird die Läufigkeit unterdrückt.

Vorteil
Die Hündin kann wieder läufig werden, wenn es gewünscht wird.
Nachteile
Die Tumorhäufigkeit wird nicht beeinflusst, ebenso besteht das Risiko einer Gebärmutterentzündung.

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